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  • Häufige Fragen

    Allgemeines



    Wie bekomme ich einen Termin in der Praxis?

    Gerne können Sie einen Termin unter der Telefonnummer 040 181 206 430, per E-Mail (info@mrt-neuerwall.hamburg) oder über unser Kontaktformular mit unserem freundlichen Praxisteam vereinbaren.

    Welche Informationen benötigen Sie bei der telefonischen Terminvereinbarung?


    Für die Terminvereinbarung sollten Sie Ihren Überweisungsschein mit der Fragestellung für die Untersuchung zur Hand haben.

    Wie sind die Sprechzeiten?

    Unsere Sprechzeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr.

    Was muss ich zu meinem Termin mitbringen?


    Um ein bestmögliches Untersuchungsergebnis zu erzielen, sollten Sie zur Ihrer MRT-Untersuchung Ihren Überweisungsschein sowie digitale Voraufnahmen (CDs) und Vorbefunde mitbringen.

    Wie läuft eine telemedizinische Behandlung in der Praxis ab?


    Vor der Untersuchung erfolgt gemeinsam mit der medizinischtechnischen Assistentin ein Videogespräch mit einem Arzt der Abteilung für Neuroradiologie des Universitätsklinikum Heidelberg. Dem schließt sich die MRT-Untersuchung an. Im Anschluss an die Untersuchung folgt ein erneutes Abschlussgespräch per Videokonferenz, in dem sowohl die MRT-Bilder als auch der Untersuchungsbefund mit Ihnen gemeinsam besprochen werden. Unsere Bildergalerie liefert Ihnen einen Eindruck des Untersuchungsablaufs.

    Ist es möglich, die MRT-Aufnahmen nach der Untersuchung mit nach Hause zu nehmen?

    Gerne stellen wir eine CD mit den Bildern Ihrer Untersuchung aus.

    Gibt es auch eine ärztliche Notfallbereitschaft?

    Unmittelbar an die Praxis angeschlossen ist die neurologische Praxis „Neurologie Neuer Wall“. Hier ist kontinuierlich ein Arzt unter einer Notfallnummer verfügbar, z.B.  im Fall von einer Kontrastmittelunverträglichkeit oder eines anderen akuten gesundheitlichen Problems. Es finden regelmäßige Weiterbildungen in spezifischen Notfallmaßnahmen für diese Ärzte sowie die MTRAs der Praxis statt.

     

    MRT

    MRT, CT und Röntgen – was ist der Unterschied?

    Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem durch ein sehr starkes Magnetfeld in Verbindung mit Hochfrequenzwellen dreidimensionale Bilder des Körpers erzeugt werden können. Im Gegensatz zur Computertomographie (CT) arbeitet die MRT nicht mit Röntgenstrahlen und stellt somit keine Strahlenbelastung für den Patienten dar. In der MRT werden zur Bildgebung ein sehr starkes Magnetfeld und Hochfrequenzwellen eingesetzt. Durch das starke Magnetfeld richten sich die Wasserstoffatome im menschlichen Körper in eine bestimmte Richtung entlang des Magnetfeldes aus. Anschließend werden mit genau berechneten hochfrequenten Wellen jeweils einzelne kleine Areale des Körpers kurzzeitig angeregt, wodurch sich die Wasserstoffatome in eine andere Richtung orientieren. Nach Abschaltung des Hochfrequenz-Impulses kehren diese Areale sehr schnell wieder in ihren Ursprungszustand zurück. Die Geschwindigkeit dieses Vorgangs ist charakteristisch für verschiedene Arten von Geweben.
    Die MRT eignet sich besonders um die Weichteile des Körpers zu untersuchen, z. B. das Nervensystem (Gehirn, Rückenmark, periphere Nerven), die Muskulatur, Bänder und Sehnen sowie die inneren Organe.

    Wann kann eine MRT nicht durchgeführt werden?

    Eine MRT-Untersuchung kann nicht durchgeführt werden, wenn ein Patient eine Gegenanzeige (Kontraindikation) gegen eine MRT-Untersuchung aufweist.

    Absolute Gegenanzeigen einer MRT-Untersuchung sind:

    • Herzschrittmacher
    • künstliche Herzklappe
    • Hirn- und Rückenmarkstimulatoren, sowie auch die meisten anderen in den Körper implantierten, elektrisch stimulierbaren Geräte
    • Insulinpumpen oder andere Medikamentenpumpen
    • einige ventrikuloperitoneale Shunts (VP-Shunts)
    • Cochleaimplantate
    • Metallfremdkörper in den Weichteilen des Körpers, z. B. in den Augen sowie in der Bauch- oder Brusthöhle
    • Schwangerschaft im ersten Drittel

    Relative Gegenanzeigen einer MRT-Untersuchung sind:

    • Platzangst
    • prothetischer Gelenksersatz
    • Tattoos/ Tätowierungen
    • Piercings
    • Gefäßstents, z. B. in den Herzkranzgefäßen
    • Spirale zur Empfängnisverhütung

    Zur Beurteilung, ob Sie trotz der medizinischen Implantate untersucht werden können, sind wir auf Informationen über das verwendete Material angewiesen, idealerweise Angaben des Herstellers (insbesondere Modell-Name und -Nummer, Angaben zur MRT-Tauglichkeit), Arztbriefe, Informationen zur Institution, die die Implantation durchgeführt hat, und das Jahr der Implantation. Wir bitten Sie daher, uns alle diesbezüglichen Unterlagen/ Informationen vorzulegen. Um Ihnen eine sichere Untersuchung zu ermöglichen und am Untersuchungstermin zeitliche Verzögerungen zu vermeiden, informieren Sie uns bitte im Vorfeld, z. B. bei der Terminvereinbarung über eventuelle Implantate und lassen Sie uns die notwendigen Unterlagen zukommen. Wir klären dann vor der Untersuchung ab, ob bzw. mit welchen Einschränkungen die Untersuchung durchgeführt werden kann.

    Wie bereite ich mich auf eine MRT-Untersuchung vor?

    Generell empfehlen wir Ihnen, für die Untersuchung bequeme Kleidung zu tragen, in der Sie sich wohl fühlen. Dabei sollten Sie beachten, dass jegliche Art von Metall die Qualität der MRT-Bilder negativ beeinträchtigen kann. Bei Untersuchung im Brust-, Schulter-, Kopf- und Beckenbereich sowie für Untersuchungen der Wirbelsäule sollten Sie keine Kleidung und Unterwäsche mit Metallhaken oder Metallverschlüssen tragen bzw. diese vor der Untersuchung in der Umkleidekabine ablegen. Alle metallhaltigen Gegenstände wie Haarspangen, Ohrringe, Schmuck und Piercings müssen vor der Untersuchung in der Umkleidekabine abgelegt werden. Auch Hosen mit Metallknöpfen, Reisverschluss, Druckknöpfen oder Gürtel können die Bildqualität negativ beeinflussen und sollten vor der Untersuchung abgelegt werden. Bei Bedarf können wir Ihnen in Ausnahmefällen metallfreie Kleidungsstücke für die Untersuchungsdauer zur Verfügung stellen. Des Weiteren kann es gelegentlich bei Untersuchungen im Kopf- und Halsbereich zu Beeinträchtigungen durch Make-up kommen (einige Produkte enthalten Metallpartikel). Bitte teilen Sie unserem Personal bereits vor der Untersuchung mit, falls Sie ein "Permanent Make-up" tragen.

    Wie hoch ist die Strahlenbelastung bei einer MRT-Untersuchung?

    Im Gegensatz zur Computertomographie arbeitet die MRT nicht mit Röntgenstrahlen und stellt somit keine Strahlenbelastung für den Patienten dar.

    Warum wird manchmal ein Kontrastmittel vor der MRT-Untersuchung gespritzt?

    Für bestimmte Fragestellungen kann es notwendig sein, dem Patienten ein MRT-Kontrastmittel zu verabreichen, um eine korrekte Diagnose zu stellen. Dies wird vor der Untersuchung in einem Videogespräch mit unserem Ärzteteam in Heidelberg und Ihnen abgesprochen. Zum Beispiel können MRT-Bilder von Körperstellen mit Narbengewebe durch eine frühere Operation oft besser beurteilt werden, wenn ein Kontrastmittel verwendet wird. Das Kontrastmittel wird intravenös in den Arm verabreicht. In seltenen Fällen kann eine Kontrastmittelinjektion Nebenwirkungen haben. Falls bei Ihnen eine Kontrastmittelgabe vorgesehen ist, werden Sie vor der Injektion von einem Arzt umfassend über mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt.

    Wie lange dauert eine MRT-Untersuchung?

    
Abhängig von der zu untersuchenden Körperregion und Fragestellung kann eine MRT-Untersuchung zwischen 15 und 60 Minuten in Anspruch nehmen. Erfahrungsgemäß dauert eine MR-Neurographie in Abhängigkeit von der Fragestellung 30-60 Minuten, da die von uns verwendeten Empfangsspulen mehrmals umgesetzt werden müssen, um einen Nerven über einen längeren Abschnitt hinweg darzustellen. Eine kurze Vorbesprechung sowie eine Nachbesprechung des Untersuchungsbefundes können weitere 15 Minuten in Anspruch nehmen.

    Können auch Kinder mittels MRT untersucht werden?

    Eine MRT-Untersuchung von Kindern ist, falls keinen absoluten oder relativen Gegenanzeigen bestehen (s. o.), bedenkenlos möglich. Während eine Untersuchung von Säuglingen in der Regel nur in Kurznarkose möglich ist, machen Kleinkinder ab 3 Jahren meist artig mit. Wichtig ist ein spielerisches Herangehen an die Untersuchung und eine Ermutigung durch die Eltern. Erfahrungsgemäß haben Kinder keine Angst vor dieser Untersuchung, wenn auch die Eltern keine Angst haben.

    Ich habe metallische Zahnfüllungen oder ein künstliches Hüftgelenk. Darf ich damit zur Kernspintomographie?

    Zur Beurteilung, ob Sie trotz der medizinischen Implantate untersucht werden können, sind wir auf Informationen über das verwendete Material angewiesen, idealerweise Angaben des Herstellers (insbesondere Modell-Name und -Nummer, Angaben zur MRT-Tauglichkeit), Arztbriefe, Informationen zur Institution, welche die Implantation durchgeführt hat, und Jahr der Implantation. Wir bitten Sie daher, uns alle diesbezüglichen Unterlagen/ Informationen vorzulegen. Um Ihnen einen eine sichere Untersuchung zu ermöglichen und am Untersuchungstermin zeitliche Verzögerungen zu vermeiden, informieren Sie uns bitte im Vorfeld, z. B. bei der Terminvereinbarung über eventuelle Implantate und lassen Sie uns die notwendigen Unterlagen zukommen. Wir klären dann vor der Untersuchung ab, ob bzw. mit welchen Einschränkungen die  Untersuchung durchgeführt werden kann. Die meisten Gelenkprothesen sind zirka 4 bis 6 Wochen nach der Operation, d. h. nach Heilung der Wunde unbedenklich. Da Gelenkprothesen fest in den Knochen verankert sind, besteht keinerlei Gefahr der Lockerung. Allerdings könnten sich die umgebenden Weichteile des Körpers erwärmen. Sollten Sie ein unangenehmes Wärmegefühl um die Gelenkprothese verspüren, müssen Sie die Untersuchung unverzüglich abbrechen.

    Muss ich während der ganzen Untersuchung still liegen?

    Falls sich ein Patient während einer Untersuchung bewegt, erscheinen die Untersuchungsbilder unscharf und verwackelt, so dass eventuell die Untersuchung wiederholt werden muss. Gerade bei der hochauflösenden Darstellung von Nerven in der MR-Neurographie ist es sehr wichtig, dass Sie sich während der Untersuchung nicht bewegen, da Nerven als sehr kleine Strukturen sehr anfällig für solche Bewegungsunschärfen sind.

    Kann ich vor der MRT-Untersuchung etwas zur Beruhigung bekommen?

    Bei Platzangst ist ggf. die Verabreichung einer Beruhigungstablette möglich. Hierfür ist allerdings zu beachten, dass als Nebenwirkung der Beruhigungstablette Müdigkeit und eingeschränkter Verkehrstüchtigkeit auftreten kann. Sollten Sie also unter Platzangst leiden und eine Beruhigungstablette wünschen, dürfen Sie für den Rest des Tages kein Kraftfahrzeug mehr fahren. Grundsätzlich können Sie während der MRT-Untersuchung jederzeit die Untersuchung selbstständig abbrechen.